Chronik

Damit das ehemalige Braunkohlewerk (BKW) Großräschen mit seinen Brikettfabriken und dem Kraftwerk seine Aufgabe zur Versorgung der Bevölkerung mit Kohle und Energie erfüllen konnte, wurden in allen Landesteilen der DDR Arbeitskräfte mit hoher Qualifikation geworben. Viele Bürger kamen nach Großräschen, um hier eine neue Heimat aufzubauen.

In der damaligen Industriegemeinde Großräschen bestand aber ein großer Wohnungsbedarf. Am 27.4.1958 wurde deshalb die Arbeiterwohnungsgenossenschaft "Glückauf" Großräschen gegründet. Trägerbetrieb war das Braunkohlenwerk Großräschen, das gute Bedingungen geschaffen hatte, damit für seine jungen Kumpel neuer Wohnraum geschaffen wurde.

Arbeiter

1959 wurde die Baugenehmigung für den ersten Wohnblock im Bereich Feuerbach-, Feld- und Kniestraße erteilt, so daß am 1.4.1960 die ersten 24 Wohnungen von den Genossenschaftsmitgliedern bezogen wurden.

Bis 1987 wurde in den Wohnbereichen Rosa-Luxemburg-Straße, Rembrandtstraße und in Großräschen-Nord rege gebaut. Als Ergebnis dieser Bautätigkeit standen der Genossenschaft am 31.12.1988 540 Wohnungen zur Verfügung. Im Jahre 1980 wurde vom Vorstand der AWG zur Betreuung der Mitglieder die Geschäftsstelle in der Rosa-Luxemburg-Straße 21 eingerichtet.

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